Saison 2016 – Championsbowl Kopenhagen

Saison 2016 – Championsbowl Kopenhagen

Champions Bowl Kopenhagen

Mit dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft im vergangenen Jahr haben sich die Red Lions auch ein Ticket für den Champions Bowl in Kopenhagen sichern können. Zwölf Teams kämpften am vergangenen Wochenende in der dänischen Hauptstadt um den Titel der besten Mannschaft Europas, darunter nebst den Red Lions die Topteams aus dem Gastgeberland Dänemark, Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, England und Irland.

In der Vorrunde trafen die Red Lions auf eines der drei dänischen Topteams, die Copenhagen Barbarians, den deutschen Meister Kelkheim Lizzards sowie den französischen Meister Sphinx de Pau.

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Vorrunde

Nach einer kurzen Erkundungstour durch Kopenhagen am Freitagabend inklusive Spielfeldbesichtigung ging es am Samstagmorgen los gegen die Sphinx de Pau. Die Sphinx hatten den Red Lions anfänglich wenig entgegenzusetzen und fanden kein Rezept gegen die durch einige Absenzen geschwächte Offense der Winterthurer. Zur Pause führten die Red Lions mit 26:21, doch in der zweiten Halbzeit zeigte sich die Klasse der Südfranzosen, die die Red Lions-Offense mit einigen Anpassungen in den Griff bekamen, während sie selber konstant weiterpunkteten. Die Sphinx gewannen das Spiel mit 47:26 dank dieser starken zweiten Halbzeit.

Im Anschluss kam es für die Red Lions zum ersten Duell mit einem dänischen Team, den Copenhagen Barbarians. Erneut gelang es den Winterthurern nicht, ein komplettes Spiel mitzuhalten. Dieses Mal gerieten sie allerdings früh deutlich in Rückstand und lagen zur Pause mit 7:27 hinten. In der zweiten Halbzeit fing sich insbesondere die Defense, die nur noch einen Touchdown zuliess, die Offense konnte aber nicht genug zulegen, um das Spiel noch zu drehen und die Barbarians holten sich mit 34:19 ihren zweiten Sieg in der Gruppe.

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Im dritten und letzten Spiel der Vorrunde trafen die Red Lions auf die ebenfalls noch sieglosen Lizzards, die aber zeigten, dass sie nicht umsonst Deutscher Meister geworden sind. Wie auch in den Spielen zuvor waren die Red Lions zu keinem Zeitpunkt hoffnungslos unterlegen, doch die mangelnde Erfahrung auf internationalem Niveau zeigte sich auch im dritten Spiel, welches die Lizzards mit 45:26 gewinnen konnten.

Zwischenrunde

Trotz dieser drei Niederlagen war das Turnier für die Red Lions aber nicht beendet, doch durch den letzten Gruppenplatz mussten die Winterthurer sich in der Zwischenrunde in einer knallharten Gruppe behaupten. Auf niemand Geringeres als den dänischen Meister Allerød Armadillos und das zweite deutsche Topteam, die Walldorf Wanderers, die 2014 Meister geworden waren, trafen die Red Lions.

Das Spiel gegen die Armadillos verlief ähnlich wie gegen die Barbarians, nach einem frühen Rückstand konnten die Red Lions sich fangen und in Halbzeit 2 sogar noch einmal auf acht Punkte herankommen, doch in den letzten fünf Minuten entschieden die Armadillos das Spiel mit zwei Touchdowns deutlich für sich und gewannen mit 42:19.

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Eine weitere Chance für den ersten Sieg bot sich gegen die Walldorf Wanderers und tatsächlich konnten die Red Lions dieses Spiel so eng gestalten wie keines zuvor. Praktische über die gesamte Spielzeit konnten die Winterthurer das Spiel innerhalb eines Scores halten, doch der letzte Wanderers-Touchdown zum 40:26 kurz vor Schluss entschied das Spiel zuungunsten der Red Lions.

Platzierungsspiel

So kam es zum Platzierungsspiel um den 11. Platz gegen die Iren von den Craigavon Cowboys und in diesem konnten die Red Lions dank einem deutlichen 45:20-Sieg zeigen, dass sie auch international Spiele gewinnen können. Ein 11. Platz im ersten internationalen Turnier, der natürlich nicht für grosse Befriedigung sorgt, aber dennoch die Erkenntnis, dass man auch international mit jedem Gegner mithalten kann. So oder ähnlich lässt sich die Gefühlslage der Red Lions nach den sechs Spielen in Kopenhagen zusammenfassen.

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Gewonnen wurde das Turnier übrigens vom ersten Gegner der Red Lions, den Sphinx de Pau, gegen die man zumindest eine Halbzeit lang führte. Eine Leistung, die sich rückblickend also sehen lassen kann.

Thanks so much for the great organization of the tournament to the Copenhagen Fusion. We had a great weekend in Copenhagen and we’re already looking forward to our next participation!

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