Gameday 1/2018 – Luzern

Gameday 1/2018 – Luzern

Auch 2018 startete die NFFL-Saison bei strahlendem Sonnenschein, Gastgeber am Eröffnungsspieltag waren dieses Jahr die Luzern Pikes, ihres Zeichens Finalteilnehmer der vergangenen Saison. In einer immer stärker besetzten Liga, die mittlerweile 15 Teams umfasst, sollte der Spieltag auch zu einem Gradmesser für die Red Lions werden.

 

Den Birds Bowl, den sie 2017 gewinnen konnten, haben die Red Lions zuletzt nicht verteidigen können, umso grösser war dafür die Motivation für diesen ersten Spieltag.

 

Auftakt gegen die Gastgeber

Der erste Gegner der Saison für die Winterthurer war niemand Geringerer als der Gastgeber und Vizemeister, die Luzern Pikes. Gegen diese mussten die Winterthurer in der vergangenen Saison ebenfalls in Luzern eine empfindliche Niederlage einstecken, Wiedergutmachung war daher angesagt. Das Spiel begann optimal für die Red Lions, die erste Possession der Luzerner wurde von CB Rüfenacht mit einer Interception schnell beendet. Die Offense schien bereits den ersten Touchdown der Saison durch WR Prongué zu scoren, doch ein Penalty warf die Red Lions zurück und führte letztendlich zu einem Stopp durch die Defense der Pikes. Die Defensivreihen standen auch in der Folge im Mittelpunkt mit ihren starken Leistungen und so war es denn auch eine Interception durch QB Hug, die zum ersten Pikes-Touchdown führte. Dieser sollte auch der einzige Score der ersten Halbzeit bleiben, 0:7 aus Sicht der Red Lions zur Pause.

 

In der zweiten Halbzeit drehten die Pikes dann auf beiden Seiten auf, während die Red Lions durch Verletzungen erst CB Fontana und dann auch QB Hug verloren. Trotz einer zweiten Interception durch die Defense – CB Rieder pflückte den Ball aus der Luft – konnten die Red Lions keine Punkte erzielen und eine Interception durch den eigentlichen Wide Receiver Bachmann beendete die Bemühungen der Winterthurer endgültig. Das brutale Verdikt lautete am Ende 0:27 aus Sicht der Gäste aus Winterthur.

 

Wiedergutmachung oder Fehlstart?

Nach einer kurzen Pause trafen die Red Lions in ihrem zweiten Spiel auf die Midland Bouncers. Der angeschlagene QB Hug biss gegen die Zuger auf die Zähne und stand in der Startaufstellung, zweifellos auch auf der Jagd nach dem ersten Touchdown der Saison. Nach einer frühen Interception kam die Offense dann auch endlich ins Rollen und gute Pässe von QB Hug zu seinen Receivern Bachmann, Fröhlich, Prongué und Fuhrer führten zu den ersten Punkten durch WR Prongué, die Red Lions rannten aber bis zur Pause dem frühen Rückstand nach und lagen mit 12:19 hinten zur Halbzeit.  

 

In der zweiten Halbzeit kämpften die Winterthurer wie ihre namensgebenden Löwen um den ersten Sieg der Saison und konnten immer wieder gleichziehen mit den Bouncers. In der letzten Spielminute schliesslich der Pass von QB Hug zum 37:38. Die Frage für die Red Lions war nun, ob man auf Sieg oder Unentschieden spielen sollte. Man ging auf alles und versuchte die Two-Point-Conversion. QB Hugs Passversuch zu WR Prongué sah vielversprechend aus, doch im letzten Moment konnte ein Verteidiger WR Prongué am Fangen des Balles hindern, bevor dieser scheinbar in Zeitlupe zu Boden segelte ohne dass ein Winterthurer ihn hätte fangen können. Es blieb beim 37:38 und einen Kneeldown später war der Fehlstart für die Red Lions Tatsache.

 

Zwei Niederlagen aus zwei Spielen, dazu verletzte Schlüsselspieler, der Saisonstart entsprach zweifellos nicht den Vorstellungen der Winterthurer. Doch die Red Lions wären nicht die Red Lions, wenn sie sich von diesem Fehlstart unterkriegen lassen würden und in zwei Wochen in Rafz gibt es bereits die Chance sich zurückzumelden. Nebst dem langjährigen Rivalen, den Zurich Renegades, wartet dort auch das wiederbelebte Stadtderby gegen die Winterthur Warriors. Zwei Siege und die Red Lions wären wieder voll auf Playoffkurs.

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